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Ausflüge rund um Eppendorf im Erzgebirge

Schon lange geplant, aber erst jetzt realisiert: Eine 3-Tage-Reise ins Erzgebirge. Der Wonnemonat Mai bot beste Rahmenbedingungen, denn das Wetter war ausge-zeichnet, manchmal fast zu warm.

Zunächst musste auf der Hinfahrt die Besichtigung des Schlosses in Waldenburg nach-geholt werden. Auf einer früheren Reise zur Recherche im Kir-chenarchiv nach den Vorfahren mütterlicherseits - Kolditz - haben wir es aus Zeitmangel nicht geschafft.  

Es soll ein Vorfahr, stammend aus Hartenstein, bei der Schönbur-ger Herrschaft Hofschneider gewesen sein. Leider konnten wir uns nicht im Schloss umsehen, da es Montag war und scheinbar auch sonst eine Anmeldung erforderlich ist. Ein kurzer Spazier-gang zur St. Bartholomäus-Kirche, die leider auch verschlossen war, beendete unseren Aufenthalt in der Töpferstadt.

Als nächstes Reiseziel war Wolkenburg vermerkt. Durch eine an-genehme Landschaft fuhren wir über Limbach-Oberfrohna Rich-tung Augustusburg. Rapsfelder und ein weiter Blick über die Land-schaft begleiteten unsere Fahrt. Bald erreichen wir den Ort und parken an der Kirche mit der Luthereiche(1883).

Und wieder finden wir den Hinweis auf den Lutherweg, der dem Jubiläum der Reformation gewidmet ist.

Ein kleiner Park unter dem Schloss lädt zum Spazieren ein. Doch zuerst fällt die St. Mauritius-Kirche auf. Man erfährt, dass sie die schönste klassizistische Kirche in Sachsen ist. Am Schloss hat die Zeit genagt und nur wenige Teile scheinen instand gesetzt worden zu sein. Der Festsaal steht u. a. für Trauungen zur Verfügung. Das Schloss ist sehenswert.

Unser nächstes Ziel  sollte Augustusburg sein.

Zunächst wollten wir mit der Drahtseilbahn fahren, aber diese war gerade abgefahren. Die Station ist in der Nähe des Bahnhofes Erdmannsdorf im Zschopautal.

Wir stellten das Auto an der Tankstelle und wanderten durch den Ort durch die Stadt. Schnell gelangten wir trotz des Anstiegs zum Platz mit dem Lehnsgericht und am Stadtwächter vorbei. Vom Platz kann man erstmals einen Blick auf die dekorative St. Petri-Kirche werfen. Vor dem Schloss ein kleiner Park, dem der impo-sante Zugang zum Schloss folgt. Beeindruckend der Innenhof des Schlosses, wo zwei Restaurants und die Ausstellungen auf die Gäste warten. 

Viel gibt es nicht nur im Außenbereich zu entdecken -vor allem die herrlichen Aussichten "ins Land"-, denn die Ausstellungen sind umfangreich und thematisch vielseitig. Man sollte dazu jedoch viel Zeit einplanen.

herrlich immer die Blick zum Turm der St. Petri-Kirche, aber auch innen ist sie sehenswert. Den Spruch sollten sich nicht nur die Be-sucher zu herzen nehmen.

Die Zeit verging wie im Fluge und das Hotel "Freiberger Höhe" in Eppendorf erwartete uns. Durch sehenswerte Landschaften ka-men wir bald an unser Ziel.  

Der Ort selbst bot ausreichend Möglichkeiten zum Wandern, aber auch um auf kurzem Weg die umliegenden Sehenswürdigkeiten und Landschaften zu erkunden. Auch Karlsbad wäre ein Tagesziel.

Der nächste Tag führte uns nach einem guten Frühstück zunächst nach Scharfenstein, um die gleichnamige Burg zu besuchen. Diesmal nahmen wir uns auch die Zeit das Museum mit seinen interessanten Ausstellungen zu besuchen. 

Das Museum hat ein interessantes Angebot an unterschiedlichen Themen. Durch die Playmobil-Ausstellung und Angebote für Kinder und Schulklassen eine gute Wahl für Familien und Gruppen. Die Kinder der Schulklasse, die gerade die Ausstellungen mit dem Ritter besichtigten, waren am Ende begeistert und der Ritter müde. Viel dreht sich auch um den Wildschütz Karl Stülpner. Auch die Landschaft, der Blick ins Zschopautal, wunderschön. 

Das Tal der Zschopau ist ideal auch für Wanderer und Radfahrer. Unser nächstes Ziel führte uns nach Wolkenstein. Das Schloss bietet nicht viel, da man erst mit Bauarbeiten begonnen hat. dafür ist das Ensemble der Kirche mit dem Biergarten auf dem Schloßplatz einladend.

Empfehlenswert ist es hinunter ins Tal zu fahren und dort das Panorama des Zschopau-Tales und des Schlosses hoch oben auf dem Felsen zu betrachten. Das Zughotel bietet Übernachtungen, aber ist auch sehenswert nicht nur für Eisenbahnliebhaber. Hier gibt es auch Gelegenheit zur Rast. 

Das Thermalbad Wiesenbad war unser nächstes Ziel, was durch Umleitungen nur mit Mühe erreicht wurde. Ein Kurpark mit Kräu-tergarten und ein einladendes Café luden zum Verweilen ein. Auch Wiesenbad liegt im Tal der Zschopau.

In den neunziger Jahren wurde das Bad einer "Erneuerungskur" unterzogen, sodass der Ort und das Bad mit der Thermalquelle "Miriquidi" sich dem Besucher einladend präsentiert.

Auf der Fahrt zur Saidenbach-Talsperre begleiteten uns eindrucksvolle Landschaften. Von Reifland wanderten wir zur Staumauer der Trinkwasser-Talsperre. Ein sehr interessantes und landschaftlich schön gelegenes Bauwerk. Ein Schild verwies auf das Hain-Veilchen, dass hier gute Standortbedingungen vorfindet. 

Am Abend vor der Abreise gab uns ein nettes Ehepaar aus Halle den Tipp, Blockhausen bei Dorfchemnitz zu besuchen. 

Am nächsten Tag verließen wir das Hotel, dass sich uns mit freundlichem Personal und auch sonst guten Service für spätere Aufenthalte empfahl.

Durch schöne Landschaften, oft irritiert durch Umleitungen, er-reichten wir bald Blockhausen, d. h. den Parkplatz, von dem zwei Wanderwege hinauf zu dem "Platz der Kettensägekunst" führen. Wir nahmen den linken, steileren Waldweg, der auch immer wie-der Ausblicke bot, aber auch oft versteckt im Wald Holzskulpturen dem Wanderer offerierte.

Auf dem Rundweg und dem "Dorf Blockhausen" gibt es bestimmt mehrere hundert interessante und eindrucksvolle Skulpturen zu sehen. Alles Ergebnisse künstlerischer Arbeit bei Symposien und anderen Veranstaltungen der Kettensägekünstler. Ein schöner Weg, viel gestaltete Bänke zum Ausruhen und oben ein Kiosk und Restaurant. Ein Abenteuerspielplatz wird auch gebaut, eine Rutsche ist schon da und viel andere entdeckenswerte Dinge auch für Kinder. Ein fantastisches Ausflugsziel für alle, die Natur, Kunst und auch ein wenig Aktion suchen.  

Man sollte Zeit mitbringen, um alles richtig genießen zu können. Für alle die Weihnachten nicht erwarten können, gibt es einen Wunschzettel Briefkasten für den Weihnachtsmann. Man hat also an alles gedacht.

Wir haben uns vorgenommen nochmals mit mehr Zeit Blockhausen zu besuchen.

Nach Hause ging es über Annaberg-Buchholz und Zeulenroda. In Zeulenroda wollten wir das neue Hotel und den Stausee kurz besuchen.

Der Bericht wird in den nächsten Tagen fortgesetzt. 

Danke.

© Gerd Pechstein, www.pechsteins-buecher.jimdo.com