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"Das unbekannte Leben meines Vaters"


von Gerd Pechstein


Ein Buch für Leser, die sich für Geschichte, Biografien und Auswandererschicksale interessieren. Aber auch ein Hohenloher Heimatbuch, das den Leser an dem oft entbehrungsreichen Leben und den Freuden einer Großfamilie teilhaben lässt.

Erleben Sie eine kurzweilige und oft abenteuerliche Zeitreise über vier Jahrhunderte mit der Familie des aus Öhringen und Sindringen stammenden Hohenloher Schmie- des Johann Metzger (1838-1906), der als Goldsucher in Australien sich ein kleines Vermögen verdiente. Tauchen Sie ein in eine vergessene Zeit, als Großfamilien wie die des Johann und seiner Frau Rosina aus Wiesenbach mit 12 Kindern keine Ausnahme waren. 

Fünf der Kinder folgten ihren zwei Onkel nach Amerika, um sich dort ein besseres Leben aufzubauen, sich in eine neue Heimat zu inte-grieren, da die bisherige Heimat Hohenlohe dies nicht vermochte. 

Eine Tochter heiratete den aus Eichswiesen stammenden vermögenden New Yorker Unternehmer Georg Abendschein, ihr Bruder bewirtschaftete einen Saloon und ein Cafe in der 875 10th Ave in Manhattan. Noch heute ist mit "Jake's Saloon" bzw. "Jake's Hell's - Kitchen" in den Räumlichkeiten die Gast-lichkeit zu Hause. Andere der Kinder waren Arbeiter, Bäcker, Dienstmädchen. Weitere der Geschwister blieben der Heimat treu - als Weingärtner mit Besenwirtschaften in Eichach, Ernsbach und Forchtenberg, Bauern, Bäcker, Seemann, Bergmann, Beamte u.a.

Ein Enkel wird Ingenieur, reist im Auftrag seiner Firma mit dem Zeppelin "Hindenburg" 1936 nach Brasilien und zurück, arbeitete einige Zeit in Wernher von Brauns Team und Paul, der "Titelheld" erlebt als Bäcker auf dem Schnelldampfer "CLEVELAND" der HAPAG die "Große Orientreise 1911", war vielleicht einer ersten Hohenloher in Ägypten, im Heiligen Land, dem Bosporus und dem Petersplatz in Rom, war bei einem Empfang der damalige Kronprinzessin von Griechenland, der Frau des Königs Georg I, und deren Sohn Prinz Christoph, auf dem Schiff kurze Zeit einer der "königlichen Hofbäcker".

 Frauen der Familie erinnern sich an die Erzählungen der Urgroß- und  Großeltern, deren Leben, die Kinder- und Jugendzeit in Stuttgart, Hohenlohe und in Dobergast, einem kleinen Ort in der Braunkohlenregion um Leipzig sowie der neuen Heimat USA - an eine heute oft vergessene, aber spannende, fast abenteuerliche und ereignisreiche Zeit. Die Erzählungen sind erlebte Heimatgeschichte und kann manchen Unterricht in der Schule interessant ergänzen.

 

Über 200 textbegleitende historische Fotos (ab 1839) und Postkarten ver- mitteln dem Leser das Gefühl, die Personen auf ihrem Weg durch das von Kriegen und die deutsche Teilung geprägte Leben der letzten 150 Jahre zu begleiten.

Gerda's Zeitreise in ihres Vaters Paul Vergangenheit zeigt, auch eine "einfache" Handwerkerfamilie hat das Potential einen außergewöhnlichen Einblick in das Alltagsleben vieler Generationen zu geben - teilzuhaben an den Sorgen und Nöten, den Zeiten des Glücks und der Freude.

Die Besinnung auf die Familie, die Heimat und ein Leben in Frieden als wichtige Eckpunkte des menschlichen Lebens sind Anliegen des Autors.

Eine Ahnenliste im Anhang und viele genealogische Daten (auch von Auswanderern in den USA) im Text werden den Ahnenforscher interessieren.

Vielleicht ein Anlass die eigene Familiengeschichte zu erforschen, mit den Kindern und Enkeln die Fotoalben herauszukramen oder eigene Forschungen aufzunehmen.

 

400 Seiten, über 200 Abbildungen, auch aus USA, historischer Stadtplan Öhringen 1819 u. Abb. aus Archivakten.

Mit Ahnenliste der Famillie Metzger (Mezger, Metzler) ab 1560, auch mit Nachnamen aus Deutschland und USA wie Abendschein, Boberts, Carlson, Denner, Franck, Ihrig, Haffner, Hörner, Israel, Kolditz, Maury, Rappold, Strecker, Weiß, Wetzel, Wolpert,  u. a.

Preis: 12,90 Euro, zu bestellen in den meisten Buchhandlungen, beim Verlag und Amazon. In Forchtenberg in "Ehne's Lädle" sowie Öhringen u. a. in der "Hohenlohischen Buchhandlung Rau".

 

An welchen Leserkreis wendet sich das Buch?

Wie oben bereits bereits umrissen, an alle die sich für Geschichte und Lebensschicksale interessieren. Das Buch ist eine Fundgrube z. B. für Geschichts-, Religions- und Heimatkundelehrer, insbesondere aus Würt- temberg und der Region Leipzig mit seinem südöstlichen Braunkohlerevier (Hohenmölsen, Pegau, Zeitz u.a.). Die Schilderungen aus dem täglichen Leben von u. a. Bauern-, Weingärtner-, Bergarbeiterfamilien zwischen 1860 und 1960, aber auch der zwischen 1865 und 1909 Ausgewanderten in die USA (New York und Pennsylvania) und ihre Integration in die neue Heimat bis heute, können den Unterricht ergänzen und interessanter gestalten. So z. B. eine Episode des jüdischen Öhringer Arztes Dr. Merzenbacher, die Bewätigung des täglichen Lebens auch während und nach den Kriegen, die Tatsache, dass die sechs Kinder des Paul, der bei Leipzig eine neue Heimat und Arbeit um 1920 fand, nach 1949 sukzessive alle zurückkehrten nach Württemberg, in die ursprüngliche Heimat ihres Vaters. Das Buch macht deutlich, dass Integration - Akzeptanz der Kultur und Gesetze, Erlernen der Sprache, Einfügen in das gesellschaftliche Umfeld der neuen Heimat Voraussetzungen dafür waren, dass man in der neuen Heimat Erfolg und eine Zukunft hatte. Damit ist das Buch auch ein Beitrag zu der heute geführten Debatte zu den Einwandererproblemen.

 

Der Stadtarchivar von Öhringen beurteilte das Buch für den "Hohenloher Teil" wie folgt:

"Durch Ihre solide und tief in die historisch hingehengehende Quellen, die anhand einer Handwerkerfamilie einen interessanten Einblick in das damalige Hohenloher Alltagsleben eröffnet, ist es Ihnen gelungen - stellvertretend für viele gleicher sozialer Schichtung - eine lesenswerte Schilderung eines Arbeits- und Lebensbildes aus Hohenlohe zuschaffen. ... Bedeutsam ist Ihr Buch auch als Zeugnis einer Alltagsgeschichte und das besonders, da diese von der soge-nannten "Großen Geschichtsschreibung", die sich ja meistens als Chronologie der Herrschenden und ihrer Siege - also die der Sieger darstellt, recht unbe-achtet und im Schatten bleibt, obgleich sie von der Mehrzahl des Volkes durchlebt und durchlitten worden ist, werden musste."   

 

© Gerd Pechstein, www.pechsteins-buecher.jimdo.com

Kleine Fotogalerie zum Buch

Lesermeinungen

"...Die Gedanken, die Sie äußern, finden meine Zustimmung. ...Mein Wunsch wäre, dass 'einfache Familien' sich selbst bewusst würden, welchen Stellenwert sie in der Gesellschaft einnehmen. ...Eine Möglichkeit aus der 'Masse' hervorzutreten ist die eigene familiengeschichtliche Darstellung der historischen Entwicklung der Familie.... Ein Buch für alle Geschichtsinteressierte."

P. K., Geithain


Zuerst mal zu Deinem Buch: Es ist einfach Spitze. Die Aufmachung ist sehr gut und die vielen interessanten Bilder, sind zum Text passend positioniert. Eine Familienchronik wie auch ein heimatgeschichtliches Werk mit währungsgeschichtlichen Hintergrunddaten.“

W. St. Burgkirchen,

Siehe auch unter Aktuelles vom 26. Mai 2013

Leseprobe 

Als Leseprobe stelle ich Fotos mit dem Inhaltsverzeichnis, den Text des Prologs, Text aus dem Kapitelanfang der Emma und eine Übersicht der Personen, die in dankenswerter Weise mit ihren Erinnerungen und zur Verfügung gestellten Fotos detaillierte Einblicke in das Leben der Familie ermöglichten, ein. Bitte Fotos zum Vergrößern anklicken.

Ich bitte die Qualität der Fotos zu entschuldigen.