© Gerd Pechstein,

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Besucherzaehler

Rosentaufe am 19. Juni 2016 in Steinfurth/Hessen im Rosenpark Dräger

 

 

Heute ließen die Regenschauer nach und deshalb fuhren wir nach Steinfurth, wo der Rosenpark Dräger zur Taufe einer neuen Rosenzüchtung eingeladen hatte.

Zu unserer Überraschung waren kaum noch Parkmöglich-keiten vorhanden; so groß war das Interesse.

Des weiteren erhielten wir die Möglichkeit zu sehen, wie die Anpflanzungen des Vorjahres sich entwickelten.

Und gleich gesagt: Wir waren erstaunt über die Entwicklung und die gestalterische Wirkung der Anpflanzungen auf uns, die Betrachter. Die Beete bildeten geschlossene Blütenteppiche und die gestalterischen Elemente und Sitzgruppen fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

Faszinierend die blau blühenden Umrahmungen von Salbei und Katzenminze, die sehr gut die Rosenbüsche ergänzten.

Gleich zu Beginn begegneten mir die Steinfurther Rosen-königin Anna I. mit zwei Rosenmädchen, die auf dem Weg zur Taufzeremonie sich befanden.

Gern hielten sie kurz an, um mit einem kleinen Strauß, der die Rosen von der zu taufenden neuen Sorte enthielt, mir die Gelegenheit zu einem Foto zu geben. 

Zur kleinen feierlichen Zere-monie hatten sich viele Ro-senfreunde eingefunden, mancher auch mit den Ge-danken, eine Pflanze der neuen Rose zu erwerben und mit in seinen Garten zu neh-men. 

 

 

Frau Dräger begrüßte die zahlreichen Gäste, u. a. Herrn Adam, den Züchter der zu taufenden Rose aus Frankreich. Sie wies darauf-hin, dass diese Rosensorte bereits 2015 die höchste Aus-zeichnung für eine Rose er-halten hatte – den Preis „Goldene Rose von Baden-Baden“. Wie aus dem Prospekt des Rosenparkes hervorgeht, erhielt die Rose auch einen Ehren-preis als beste Duftrose und  die „Edelrosen-Goldmedaille“ auf diesen „Internationalen Rosenneuheitenwettbewerb Baden-Baden“.

Herr Adam gab einige Erläuterungen zur Rose, ihren Merkma-len und danach konnte ein großer Strauß dieser wunderschö-nen Schnittrose auf den Namen „TRESOR DE JARDIN“ mit Sekt getauft werden.

Nach Beendigung des feierlichen Aktes nutzten wir die Gele-genheit noch zu einen längeren Rundgang und bewunderten die Vielfalt der Vertreter der „Königin der Blumen“.

 

Durch die vielen Regentage und Gewittergüsse gab es natürlich Schäden an den Blüten, aber dies störte nicht, denn neue hat-ten sich bereits wieder geöffnet. 

Wie schon anfangs gesagt: Man hält es nicht für möglich, wie schnell sich dieser vorherige "Acker" in einen Rosenpark ver-wandelt hat.

Der Park ist auch offen für Liebhaber, die sich nur informieren und nicht kaufen wollen. Eine Oase für alle Sinne, die Steinfurth als Rosendorf weiter bekannt machen wird. Jeder wird hier "sei-ne" Rose finden und auch die anderen Rosenanbieter im Ort besu-chen.

Ich habe auch wieder einige Schönheiten heraus gesucht, die auch Ihnen gefallen könnten.  

Sie haben gesehen, unsere Begeisterung für die Rosen in ihrer Vielfalt, aber auch die schmückenden Stauden und Gehölze ist kaum zu bremsen.

Es musste sein: Die Kamera hielt manche Schönheit fest, wusste ich doch, dass mancher Garten- und Rosenliebhaber gern Anregungen aufnimmt.

 

Ein schöner Nachmittag ging zu Ende, auch wenn wir keine Ro-senpflanze dieses Jahr mitnehmen konnten. 

Doch wir werden bald wieder kommen und uns von dem Flair der Rosen einfangen lassen.

Vielleicht liegt es daran, dass ich in der Kindheit in Sanger-hausen mit seinem Rosarium aufgewachsen bin.

Wir parkten der Not gehorchend auf einem Feldweg und sahen auf einem Stück brachliegenden Acker diese wundervollen Wildblumen zum Abschied.