© Gerd Pechstein,

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Besucherzaehler

Liebe Besucher,

auch dieses Jahr sollen einige Schnapp-schüsse aus unserem Garten unsere Freude an der Natur dokumentieren.

Natürlich achten wir darauf Wiederho- lungen zu minimieren, aber auszuschließen ist es nicht, denn die Struktur unseres Gartens hat sich nicht verändert. 

Die neuesten Beiträge werden wir immer an den Anfang stellen, um regelmäßigen Besuchern das Scrollen nach unten zu ersparen. Wir wünschen Ihnen viel Freude und freuen uns auch über Anregungen und Meinungen.

4. November

Mit Regen, starken Stürmen und ersten Bo- denfrösten hat der Spätherbst begonnen. Doch zuvor bereitete er den begeisterten Be- trachtern ein Farbenspektakel, wie es nur die Natur in dieser Jahreszeit bieten kann.  Dies lenkt ab von den umfangreichen Winterfest- machungsarbeiten die nun anstehen.

Doch einige Rosen und Blüten haben der ersten Frostwelle getrotzt und erfreuen uns nach wie vor als Gartengruß in der Wohnung.

6. August

Am späten Nachmittag kam es zu einer spektakulären Verfärbung des Himmels. Alles war in kurzer Zeit in ein Rot, wie man es vom Abendrot kennt, eingetaucht. Es handelte sich jedoch um einen anderen Farbton, der den gesamten Himmel in verschiedene Rottöne tauchte.

Doch es ist unseres Erachtens nicht das Abendrot im herkömmlichen Sinne gewesen, denn es war zu früh.

Ein einmaliges Erlebnis für uns und von bleibendem Eindruck.

3. Juli

Endlich wieder einmal ein warmer Sommertag. Trotz der kühlen Witterung in den letzten Junitagen haben sich die Pflanzen prächtig entwickelt. Der garten ist wieder ein Blütenmeer. Besonders die Stauden und Rosen dominieren das Farbenbild. Reizvoll die Kombination der seit einer Woche blühenden Rosen und der im Kontrast dazu wachsende Rittersporn mit seinen diversen Blautönen sowie das zarte Rosa der Polsternelken. Doch auch das Rot der Kleb- und Grasnelken und diverser Polsterstauden auf dem Steingarten ziehen die Blicke auf sich.

Die ersten vier Erdbeeren ernteten wir am 29. Juni; die Johannisbeeren zeigen erste rote Stellen. Die Apfelernte wird wohl aufgrund der schlechten Witterung ausfallen.

Die Vögel sind mit ihrer zweiten Brutpflege beschäftigt und umrahmen den farbenfrohen Eindruck des Gartens mit ihrem vielstimmigen Gesang bis Sonnenuntergang. Fotostrecken zu unseren tierischen Mitbewohnern im Garten findet man unter "Tiere im Garten".

19. Juni

Nach den sehr kalten Mai hat uns in den letz- ten Tagen eine "tropische Hitze" mit bis 35°C und nachts um die 20°C erreicht. Man sucht den Schatten, egal ob man etwas tun will oder es doch besser beim Ausruhen belässt. Dies hinderte uns nicht Ilonas Geburtstags- geschenk - eine Vogelvilla - malerisch zu ge- stalten und aufzustellen. Das Probefüttern fand reges Interesse. Der Buntspecht war Dauergast und versorgte bestimmt seine ganze Sippe, aber auch Eichelhäher, Kleiber, Meisen, Grünfinken u. a. fanden sich ein. Ein zusätzliches Vogelbad wurde auch aufgestellt, was vor allem von den Amseln sehr rege genutzt wird.

4. Juni

Ein toller sonniger Tag. Eine unange- nehme Arbeit stand an: die Buxhecken schneiden - ist nichts für alte Leute, muss aber sein. Danach Rasenmähen, denn der Dauerregen verhinderte es lange. Dazwischen Ruhepausen, den Ge- sang der Vögel lauschen, die Natur beob- achten und genießen der warmen Son- nenstrahlen. Was will man als Rentner mehr?

Interessante Beobachtungen ließen uns die Zeit vergessen. Vor etwa einer Woche sind die Kinder unserer Amsel Frieda in die Gartenwelt gehüpft. Heute hielt sich ein Jungvogel am Teich auf und wurde vom Vater gefüttert. Da dieser auch noch weitere Verpflichtungen hatte, unter- nahm die Kleine etwas auf "eigene Faust". Zuerst saß sie auf dem Steg, sonnte und putzte sich. Am Witzigsten sah es jedoch aus, als sie sich, die Flügel ausge- breitet, hinlegte und den Schnabel auf Nahrung wartend, aufsperrte. Auch mal so, als ob ihr letztes Stündlein geschlagen hat; doch wenige Minuten später lief sie stolz, das Gefieder geglättet, auf dem Steg entlang und nahm vom Vater das Würmchen entgegen. Die Situation war für uns umwerfend, aber wir mussten uns das Lachen verbeißen, um sie nicht zu vertreiben.

Wie ein abgestürzter Adler lag sie auf dem Steg, ab und zu sich drehend und Blü- ten zupfend. Der Buntspecht auf dem Zaun staunte. Doch der Durst  ließ sie auf- stehen und zum Teich gehen. Mehrere Schluck genommen, kurz die Flügel nass gespritzt und zurück zum Steg, denn der Vater wartete mit dem Futter. 

So amüsant kann Garten sein!

31. Mai

Der gestrige Tag bot einige Stunden ohne Regen, die wir nutzten, um einige Pflanzen in den Boden zu bringen, die Ilona zu ihrem runden Geburtstag am  Wochenende von den Gästen erhalten hat. 

Wegen des Regens konnte zwar nicht wie geplant in Mi- chaels Partyzelt gefeiert werden, aber wir hatten einige "trockene Stunden", in denen die Gäste im Garten fla- nieren und die Kinder spielen konnten. Die Feier mit toller Gemütlichkeit am Nachmittag, netter Vorbereitung und Bedienung durch die Kinder Katja und Michael sowie de- ren Freundin Steffi fand im Gartenhaus statt - die 21 Gäste bewiesen: "Platz ist in der kleinsten Hütte".

An den bereits ausgesuchten Standorten bekamen ein Ginkgo-Bäumchen und ein Rosenstöckchen ihren neuen Lebensraum. Ein Fuch- sienstämmchen wurde zunächst umgetopft und wartet auf dem Hochsitz auf son- niges Wetter. Die anderen Einpflanzungen geben unseren Terrassen ein farben- prächtiges Aussehen. 

Beste Thüringer Gastlichkeit mit schmackhaften Speisen vom vielseitigen Buffet lie- ßen den Tag im "Pörlitzer Schlemmerstübchen" unweit des Gartens ausklingen.

Danke an alle Beteiligten!

28. Mai  

Trotz weiteren Dauerregen war gestern bei den Jungstaren Badetag. Die Stareneltern mit ihren 4 Jungen hüpften um den Teich, suchten eine seichte, von Gräsern geschütze Stelle und badeten. Dazwischen wurde auch gefüt- tert, denn das Baden macht hungrig. Wir sa- ßen am Fenster und beobachteten lange Zeit dieses amüsante Treiben. Fast zu spät nahm ich die Kamera und fotografierte durch das Fenster ein Starenkind bei seinem Ba- despaß.

23. Mai

Die Kälte und der Regen bestimmen dieses Jahr das Maiwetter. Nur etwa 7-9°C um die Mittagszeit ist arg wenig für einen Wonnemo- nat. Doch heute regnet es nicht und einige Sonnenstrahlen finden den Weg durch die Wolken. Auch die Vögel scheinen irritiert. Un- sere Amsel Frieda begann spät mit dem Brü- ten auf unserer Pergola inmitten unbändig wachsender wilder Clematis (Alpenwaldrebe blau). Nur der dunkle aufrechtstehende Schwanz verrät ihre Anwesenheit im Nest. Sie und ihr Partner toleriert unsere Anwesenheit auf der Terrasse und ist eine angenehme Nachbarin.

Doch dieses Jahr blühen die Rhododendren sehr üppig, was uns im letzten Jahr sehr fehl- te. Wie ein vergessener Haufen Schnee - pas- send zum Wetter - dominieren sie die Mitte des Gartens.

Weiterhin Brüten in den Brutkästen je ein Kohl- und ein Blaumeisenpaar.

Unser Starenpärchen begann zeitig mit dem Nestbau und hat sich sehr um den Nachwuchs gekümmert. Jetzt schauen die ersten Staren- kinder, staunend, die Federn vielleicht wegen der Kälte gesträubt, aus den Nist- kasten; eines hüpft schon mutig am Gartenzaun entlang. Zumindest bei den Vö- geln scheint es ein fruchtbares Jahr zu werden.

17.Mai

In wenigen Tagen ist Pfingsten. Der Garten hat sich mit einer intensiven Blütenpracht da- rauf eingestellt.

Dieses Jahr blühen endlich wieder die Rhodo- dendren und ziehen die Blicke der Besucher und Spaziergänger auf sich. Diese Zeit ist er- fahrungsgemäß die schönste Zeit, da auch der Gesang der Vögel den Aufenthalt im Gar- ten immer wieder zu einem neuen Erlebnis werden lässt.

Daran konnte auch das gestern durchziehende Unwetter mit überdurchschnitt- lichen Regengüssen und leichtem Hagel nichts ändern.